Sonstiges

Neuigkeiten in eigener Sache

  • Ich habe in letzter Zeit die Website einmal wieder auf den aktuellsten Stand gebracht, so die Aktuellen Projekte, die Seite meiner eigenen Buchpublikationen und alte Blogposts über verschiedene Anthologien
  • Heute habe ich die Überblickseiten der Wunderkammer nach einem neuen Konzept überarbeitet (Lexikon von A-Z / Lexikon nach Herkunft/Thema). Statt der sperrigen Hinweise á la „siehe Artikel von Max Mustermann“ sind die Links von nun an in Kurzzitation „(Mustermann 2020)“ angegeben. Das sieht eleganter aus und ergibt Platz für mehr Quellen.
  • Vor wenigen Tagen habe ich das „Reboot“ meiner historischen Dark-Fantasy-Reihe „Draugar“ vollendet, den 150 Seiten starken Kurzroman „Die Saga von Ragnar Draugabani“. Es folgt nun die Überarbeitung der übrigen schon früher verfassten Draugar-Geschichten, vor allem der beiden Kurzromane „Die Riesen von Thule“ und „Die Unholde vom Eisenwald“. Ob und in welchem Verlag die Geschichten einmal veröffentlicht werden, muss sich noch herausstellen.

Der aktuelle Stand der Chroniken von Tilmun:

  • Gilgamesch VI ist schon seit längerem fertig, es verbleiben voraussichtlich zwei weitere Teile zu schreiben.
  • Ich habe innerhalb einer Woche das Manuskript des neuen Tilmun-Bandes „Schlangennest“ fertiggestellt, der in der Gegenwart spielen wird.
  • Das Manuskript eines deutlich kürzeren „Adventures“ mit dem Titel „Drachen in Eschnunna“ ist ebenfalls fertig. Die Geschichte spielt parallel zur Gilgamesch-Reihe und wird diese in den späteren Bänden beeinflussen.

In eigener Sache: Rubrik „Buchrezensionen“ überarbeitet

Nachdem die Zahl der Buchrezensionen inzwischen zu unübersichtlicher Masse angewachsen ist, habe ich die einstige Überblicksseite nunmehr auf mehrere thematisch geordnete Seiten aufgeteilt.

Die neuen Einzelrubriken sind: Sachbücher / Fantasy / Horror & MysteryKrimi, Thriller, Sci-Fi, HistorischesKlassikerComics & Graphic Novels. Alle sind direkt über die Reiter in der Oberleiste unter Buchrezensionen anwählbar.

Zum „Portal“ der Buchrezensionen geht es hier.

„Schwarzer Obelisk“ jetzt überarbeitet

Seltsame Kreaturen auf einem assyrischen Obelisken – groteske Mischwesen aus Mensch und Tier oder einfach nur Affen?
Nach neuen Recherchen habe ich nun meinen Artikel über den Schwarzen Obelisken des Assyrerkönigs Salmanassar III. grundlegend überarbeitet.

Neue Aspekte:
– Diskussion der ungewöhnlichen Schreibungen auf dem Obelisken
– Weitere Affendarstellungen aus Mesopotamien
– Das Vorbild für die gewagten Thesen Erich von Dänikens – der völkisch-rassistische Rechtsesoteriker Jörg Lanz von Liebenfels
– Wieso man auch als Grenzwissenschaftler keine Zahlen ungeprüft übernehmen sollte

Der Schwarze Obelisk Salmanassars III. [sic!]

Othenio Abel: Vorzeitliche Tierreste im deutschen Mythus, Brauchtum und Volksglauben (PDF)

Oberschenkelknochen eines Riesen, zeitgenössisches Gemälde (Bernisches Historisches Museum) – tatsächlich Relikt eines Mammuts

Noch heute spüren wir Faszination und Ehrfurcht, wenn wir die fossilen Knochen prähistorischer Tiere erblicken. In früheren Zeiten, da weder Evolutionstheorie noch moderne Paläontologie Entstehung und Ursprung solcher Objekte zu erklären vermochten, inspirierten die immer wieder zu findenden Gebeine von Dinosauriern, pleistozänen Elefanten und kleinen Meereslebewesen mitten im Inland zwangsläufig eine Vielzahl von Sagen und Legenden. Mussten sich die frühen Paläontologen wie George Cuvier noch täglich mit solchen lokalen Legenden und volkstümlichen Fehlinterpretationen beschäftigen, geriet das Thema in den späteren Jahren dieser Wissenschaft doch zunehmend in Vergessenheit und die Beschäftigung damit zu einem Randphänomen.
Einen großen Dienst für die Wissenschaft und das Verständnis alter Mythen und Sagen hat Adrienne Mayor geleistet, die in The First Fossile Hunters die Fossilfunde und daraus entstandenen Legenden der alten Griechen und Römer sowie in Fossile Legends of the First Americans jene der nordamerikanischen Ureinwohner darstellte: Während die Griechen und Römer die gewaltigen Knochen vorzeitlicher Säugetiere als Gebeine sagenhafter Heroen deuteten, entwickelten manche Indianervölker allzu komplexe Mythologien rund um Geschlechter vorzeitlicher Ungeheuer, die von Katastrophen und göttlichen Strafgerichten vernichtet wurden – womit sie der Wahrheit manchmal näher kamen als ihre Zeitgenossen in der alten Welt.
Doch auch in heimischen Gefilden mangelt es nicht an interessanten Sagen über die Bedeutung fossiler Tierreste. Als Überblick bis heute unübertroffen ist hierbei das Buch Vorzeitliche Tierreste im deutschen Mythus, Brauchtum und Volksglauben des frühen deutschen Paläontologen Othenio Abel (1875-1946) von 1939. Dieser beschreibt eine Vielzahl volkstümlicher Überlieferungen betreffend die hierzulande vorzufindenden Fossilien: Seien es große Knochen, die Drachen oder Riesen zugeschrieben wurden und bisweilen direkt als Vorbild für deren Rekonstruktionen dienten, seien es kleine Objekte wie die den Mythos schon im Namen tragenden „Donnerkeile“ (Belemniten), die als Geschosse des Gottes Donar oder von Hexen und Alben galten, ja gar als versteinerter Urin von Luchsen interpretiert wurden. Mag das Werk auch in manchen Formulierungen – betreffend etwa die zeitgenössischen Rassenvorstellungen und Germanenkitsch – deutlich angestaubt sein, ist es doch bis heute eine umfassende und nützliche Sammlung einschlägiger Überlieferungen. Leider ist Abels Buch mangels Nachdrucken kaum mehr und allenfalls zu hohen Preisen erhältlich, auch eine Onlineveröffentlichung scheint bislang nicht erfolgt zu sein. Da es aber nunmehr über siebzig Jahre nach dem Tod Othenio Abels nicht länger durch das Urheberrecht geschützt wird, nahm ich mir die Freiheit, Vorzeitliche Tierreste im deutschen Mythus, Brauchtum und Volksglauben in der örtlichen Universitätsbibliothek einzuscannen, um es fortan frei hier zum Download bereitzustellen. Viel Spaß und bereichernde Lektüre mit diesem interessanten Werk der Wissenschaftsgeschichte!

Zum Download:

Vorzeitliche Tierreste im deutschen Mythus, Brauchtum und Volksglauben

 

Horasia – Portal: Rohfassung fertig!

Nach langen Verzögerungen und einem fleißigen Endspurt habe ich nun endlich die Arbeit am Manuskript von „Horasia – Portal“ (Remake) abgeschlossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:

530 Seiten
145.735 Wörter
816.150 Zeichen (ohne Leerzeichen)

Wie geht es nun weiter?
Zunächst werde ich das Manuskript einige Wochen ruhen lassen, bevor ich es Korrektur lese und oberflächlich überarbeite. Auch danach jedoch wird man sich mit dem Lesen noch gedulden müssen, denn eine Veröffentlichung in nächster Zeit ist zunächst nicht beabsichtigt. Ich beabsichtige, zunächst den zweiten Teil (ursprünglich „Horasia – Invasion“, vermutlich nun anders heißend) zu schreiben und den dritten zu überarbeiten, bevor ich die fertige Trilogie bei Verlagen/Agenten vorzustellen versuche (d.h. keine Veröffentlichung im Self-Publishing geplant).
Das nächste Großprojekt wird nun ein historischer Science-Fiction-Roman sein, der sich um den mythischen sumerischen König Gilgamesch dreht (Titel bislang unklar). Für diesen besteht bereits die Zusicherung der Veröffentlichung im Twilightline-Verlag. Das Handlungskonzept ist schon im Wesentliche fertig, geg. werde ich mich vor dem Schreibbeginn noch etwas um die Feinausarbeitung der Szenenaufteilung bemühen.

Aktuelles

  • Vor kurzem wurden zwei meiner Kurzgeschichten für die „Weltentor“-Anthologien des Noel-Verlags angenommen: „Baykok“ in der Kategorie Mystery und „Annapurna“ in der Kategorie Science-Fiction (beide schon zuvor erschienen in der e-book-Sammlung „Bis sich öffnen die Tore …“). Wann es soweit sein wird und die Bücher erscheinen, ist noch nicht bekannt, doch offensichtlich wurden Lektorat & Covergestaltung bereits abgefrühstückt.
  • In der ersten Dezemberhälfte wird nun voraussichtlich die Anthologie „Horror Cinema Obscura“ (einschließlich meiner Geschichte Faces of Dread) erscheinen.
  • Meine Hausarbeit betreffend der beiden Kulturheroen Aeneas und Enmerkar (verfasst im Seminar „Gründungsmythen“) sowie das für die Iranistik verfasste Portfolio über den Manichäismus habe ich soeben in der Kategorie Sachtexte online gestellt. Sobald die Bewertung vorliegt, wird die Iranitik-Hausarbeit zum Thema „Tod von Religionen“ folgen.
  • Der Remake-Roman „Horasia – Portal“ nähert sich dem Ende: 474 Seiten niedergeschrieben, sechs Kapitel stehen noch aus.

Horasia, Asiras etc. – Aktuelles

In letzter Zeit hat sich einiges an der Schreibfront getan, daher an dieser Stelle mal ein Update der Situation:

  • Aktuelles Schreibprojekt ist das Remake von Horasia 1, was bekanntlich längere Zeit auf Eis lag, das ich innerhalb der nächsten Monate aber endlich einmal beenden will. Bis jetzt fertiggestellt habe ich 241 Seiten.
  • Die Kurzgeschichten-Trilogie aus Die Arme des Asiras, Der Wille des Asiras und Dämonenreigen (zuvor schon als e-book erschienen) habe ich zu einem zusammenhängenden Kurzroman umgeschrieben. Es handelt sich um den ursprünglichen Text mit kleineren Änderungen sowie einer Handvoll neuer Szenen. Diese Neufassung werde ich in nächster Zeit zuerst als e-book und anschließend auch als Taschenbuch veröffentlichen – bis dahin verbleiben noch ein grobes Korrekturlesen und das Erstellen des Covers.
  • Meine Horror-Kurzgeschichte Faces of Dread wurde für die Anthologie „Horror Cinema Obscura“ des Herausgebers Detlef Klewer, die im Karina-Verlag erscheinen wird, angenommen. Wann es soweit sein wird, steht noch in den Sternen.
  • Die Anthologie Das Vermächtnis der Astronautengötter indes, zu der auch meine Kurzgeschichte Das Grab des Anunnaki gehört, wird nach längeren Verzögerungen nun vermutlich im Oktober erscheinen. Das lektorierte und annähernd printfertige Manuskript habe ich bereits erhalten und Korrektur gelesen. So einige der Geschichten sind durchaus interessant und lesenswert – man kann sich also auf einiges freuen.

Illumanati – Seekühe überall

Ist die Annahme, die Götter der Antike seien tatsächlich Seekühe gewesen, denn so abwegig?
Nicht unbedingt, wenn man sich manche archäologische Fundstücke so ansieht:

Oben links: Ein mesopotamischer Gott, vermutlich altbabylonische oder Isin-Larsa-Zeit. Von der Mainstream-Wissenschaft gerne mit Nergal, dem Gott der Unterwelt, assoziiert, da die Gestalt liegt wie ein Toter. Sehr präzise Argumentation.

Oben Mitte: Münze des Demetrios III. (1. Jhd. v. Chr.), darauf dargestellt die syrische Göttin Atargatis.

Oben Rechts: Zeichnung eines Nommo – amphibische Wesen aus der Mythologie der Dogon in Westafrika, die den Menschen die Kultur brachten.

Links: Historische Zeichnung eines Manati zum Vergleich.

Ist das nicht Beweis genug? Sie beherrschen uns. Seit jeher. Wir müssen aufwachen!

Mehr dazu im Buch: Illumanati – Von Göttern, Dämonen und Seekühen

Bildquellen:

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jackiefox1976.files.wordpress.com/2014/08/nommo-archtype.jpg
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Beträchtliche Neuigkeiten!

  • Ich habe das schon veröffentlichte e-book Bis sich öffnen die Tore… überarbeitet und sämtliche neueren Horrorgeschichten hinzugefügt. Nachdem die vorige Version mit rund 67 Seiten einen denkbar bescheidenen Umfang hatte, umfasst die Neufassung fast die doppelte Textmasse. Ich veröffentlichte das Update über neobooks; innerhalb der nächsten Tage dürfte es in sämtlichen e-book-Stores einschließlich Amazon erscheinen. Die Kurzgeschichten sind nun nicht mehr auf dieser Webseite verfügbar.
    Damit nicht genug! Mit der Neuveröffentlichung beginnt zudem eine Preisaktion: vom 12. bis zum 22. März wird das e-book kostenlos erhältlich sein – also zugreifen!
  • Nachdem sich das Remake von Horasia – Portal bekanntlich ziemlich hinzieht, ja de facto auf Eis liegt, habe ich beschlossen, die Urfassungen des Romans sowie der zwei Fortsetzungen Horasia – Invasion und Horasia – Erwachen hier auf der Seite als pdf zum Download bereitzustellen. Die ersten zwei Romane sind meine ersten Werke und daher stilistisch auf einem geringeren Niveau als alle späteren. Insofern ist die Trilogie auch geeignet, meine literarische Entwicklung zu beobachten und nachzuvollziehen. Wenn man daran Interesse hat. Sonst heißt es nur: Drei Romane umsonst!
  • Auf der Seite Sachtexte wurde ein Text über die Geschichte Elams hinzugefügt.
  • Ich plane, demnächst einen neuen Kurzgeschichten-Sammelband mit dem Schwerpunkt Satire zu veröffentlichen (Geschichten noch hier auf der Seite verfügbar). Veröffentlichungsdatum bisher unbekannt.