Sachtexte

Die Wunderkammer ist umgezogen!

Rund zwei Jahre war dieser Blog Heimstatt für ein weiteres Herzensprojekt von mir: Die „Wunderkammer der Kulturgeschichte“.
Nach längeren Planungen ist diese Rubrik nun auf eine eigene Homepage umgezogen:

wunderkammer.inselmann.net

Was bleibt?

Wie bisher wird die „Wunderkammer“ auch in Zukunft ein Portal für Sachtexte zu spannenden historischen und archäologischen Themen darstellen. Ein Fokus liegt nach wie vor auf der kritischen Auseinandersetzung mit grenz- bzw. pseudowissenschaftlichen Theorien und Behauptungen aus diesem Bereich – etwa Prä-Astronautik, Diffusionismus, Katastrophismus, Gigantologie und Kryptozoologie. Das Lexikon der Grenzwissenschaft bietet weiterhin eine Bibliographie kritischer Auseinandersetzungen mit solchen Themen durch andere Autoren. Die kurzen Artikel für das Lexikon sind nun alle – mit Ausnahme weniger, die ich in Zukunft überarbeiten will – auf die neue Seite umgezogen. Auch die längeren Artikel folgen einer nach dem anderen und werden in Kürze von dieser Seite verschwinden. Auch in Zukunft will ich wieder weitere interessante Artikel verfassen, die fortan dort erscheinen.

Was ist neu?

Die Wunderkammer 2.0 bringt jedoch auch Neues mit sich: Eine andere Benutzeroberfläche und die systematische Verzettelung über Kategorien ermöglichen ein besseres Auffinden aller Beiträge. Mehr noch, stehe ich bereits in Kontakt mit weiteren Autoren, die sich dem Projekt anschließen und Artikel dazu beitragen möchten.
So die Zeit es zulässt, sind in den nächsten Monaten zahlreiche neue Beiträge zu erwarten – eine lange Liste mit Ideen besteht bereits. Auch der Artikel-Zyklus um das Serapeum von Sakkara, die Mischwesen des Eusebius und den Schwarzen Obelisken wird einer grundlegenden Überarbeitung unterzogen und anschließend auf der neuen Seite erneut erscheinen.

Was jedoch nach wie vor auch auf diesem Blog verbleiben wird, sind Buchrezensionen – auch jene, die für die Wunderkammer fachlich einschlägig sind. Soweit passend, wird es auch Verlinkungen zusammengehöriger Inhalte geben.

ZfA 3 (2020): Rezension zum „Jahrbuch für Kryptozoologie“

Zeitschrift für Anomalistik Band 20 (2020) Nr. 1+2Gerade noch rechtzeitig zum Jahresende ist die Ausgabe 3/2020 der Zeitschrift für Anomalistik erschienen, die von der Gesellschaft für Anomalistik herausgegeben wird. Darin neben anderen interessanten Beiträgen enthalten: Eine Rezension von mir zum neuen „Jahrbuch für Kryptozoologie“, in dem erstmalig Kryptozoologen des deutschsprachigen Raumes in einem festen Medium seriöse Artikel zu kryptozoologischen Forschungsthemen versammelten.

Ich bedanke mich herzlich für das Rezensionsexemplar sowie das Interesse an dem Beitrag.

Die ZfA kann über das Bestellformular auf deren Seite bezogen werden, das Jahrbuch direkt beim Netzwerk für Kryptozoologie.

 

ParaMagazin 9: Meganthropus & Denisova-Mensch

ParaMagazin: Ausgabe 9Erscheinungstermin: 30.08.2019
Verlag: Twilight-Line Medien
Format: A4
ISBN: 978-3-944315-90-4

Titelthema: Ein Aufsatz von mir über Meganthropus und die Denisova-Menschen. Vermögen Skelettfunde vorzeitlicher Hominiden wirklich die einstige Existenz von Riesen zu belegen?

Meganthropus und Denisova-Mensch
Neue Erkenntnisse über vermeintliche Riesen der Vorzeit.

Außerdem enthalten: 
Ein dämonischer Kontakt – Eine junge Frau beschwört aus Interesse mit ihren Freundinnen Geister, doch aus dem Spiel wird schnell eine gefährliche Situation, als sich ein Dämon offenbart.

Der Fluch der alten Eiche – Eine Jahrhunderte alte Eiche in einem hessischen Waldstück, gespalten vom Blitz, ist immer wieder der Ort unheimlicher Begebenheiten.

Weitere Themen im Heft.

Monstersärge und Pseudomumien – Kontroversen um ägyptische Stierbestattungen

Vor kurzem wurde mein erster Sachtext (außerhalb dieser Website) veröffentlicht! 

Die riesigen Steinsarkophage im Serapeum von Sakkara gelten der Geschichtswissenschaft als Begräbnisstätte der heiligen Apis-Stiere. Erich von Däniken und weitere Grenzwissenschaftler sind da anderer Ansicht, fand sich doch anstatt kompletter Stiermumien allenfalls eine bituminöse Masse voller zerbrochener Knochensplitter darin. Wurden im Serapeum etwa gefürchtete Mischwesen bestattet – oder gibt es eine naheliegendere Erklärung für solch groteske Bestattungsformen? 

Der Artikel entstand infolge eines Referates zu selbigem Thema, das ich in der Uni (Einführung in die ägyptische Archäologie und Denkmälerkunde) hielt – ergänzt durch einige zusätzliche Infos, die sich in der Zwischenzeit auftaten, nunmehr mit der Diskussion der grenzwissenschaftlichen Theorien im Zentrum. Bei der Suche nach einem geeigneten Medium zur Publikation stieß ich auf den kritischen Blog Mysteria3000, der den Text auch gleich veröffentlichte.

Hier online zu lesen:

Monstersärge und Pseudomumien

Und hier zum Download: Monstersärge und Pseudomumien

 

Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Egipto,_1882_“Sepulcro_de_Apis“_(20814894493).jpg