Wunderkammer der Kulturgeschichte

 

Lexikon

Lexikon von A bis Z / Lexikon nach Region / Lexikon nach Thema

Eigene Recherchen / Bibliographie

Neue Links

André Kramer: Die Hopi, White Bear und die Kontinuität von Überlieferungen

Thomas Krassmann: Unterirdische Städte in Kappadokien – Mythos und Wirklichkeit

Rainer Lorenz: Die Grabplatte von Palenque

David Mikkelson (snopes.com 2008): Are These Giant Human Skulls Real?

Dan Evon (snopes.com 2019): Was a 5-Meter-Tall Human Skeleton Unearthed in Australia?

Kim Lacapria (snopes.com 2014): Did the Smithsonian Destroy Thousands of Giant Human Skeletons?

Don Hitchcock: Forgeries, Hoaxes and Curiosities / The Gosford Glyphs

Steve Spillard: Gosford Glyphs 2010 Update

Neueste Artikel und Beiträge

A Race of Giants? – Riesenskelette aus Georgia

Riesenfinger von Bir Hooker

Triassischer Riesenkrake

Der Schwarze Obelisk Salmanassars III. (jetzt überarbeitet & erweitert)

Othenio Abel: Vorzeitliche Tierreste im deutschen Mythus, Brauchtum und Volksglauben (PDF)

Über das Projekt

Könnte es einst eine Rasse von Riesen gegeben haben? Wer war außer den Wikingern (und den Indianern) noch alles vor Kolumbus in Amerika? Spricht tatsächlich etwas für Besuche von Außerirdischen in grauer Vorzeit? Und woher wissen wir eigentlich, dass Cheops die Pyramide gebaut hat?
Über die menschliche Vorzeit existieren reihenweise Behauptungen und Theorien, die im Widerstreit stehen mit den konventionellen Lehren der Wissenschaft. Kreationisten versuchen mit kuriosen Funden die Evolution zu widerlegen, Nationalisten die Überlegenheit eines Volkes zu beweisen und Anhänger der Prä-Astronautik den vorzeitlichen Einfluss von Außerirdischen zu dokumentieren. Manche Legende hat sich als Wahrheit herausgestellt – Troja und Rungholt wurden ausgegraben, die Wikinger waren tatsächlich in Amerika. Viele mehr dagegen wurden durch die Wissenschaft widerlegt – die Michigan-Relikte sind Fälschungen, Tiahuanaco wurde wirklich mit Steinwerkzeugen errichtet und die Denisova-Menschen waren doch keine Riesen. Einige schließlich bleiben bis heute rätselhaft – noch immer etwa hat niemand eine Erklärung für die „Karrenspuren“ von Malta gefunden.
Für Laien sind derartige Theorien und ihre Beweismittel oft auf den ersten Blick glaubwürdig und kaum zu überprüfen, umso mehr, da die einschlägigen Publikationen die Argumente der Gegenseite oft verschweigen. Und obgleich zahlreiche scheinbare Mysterien längst von der Wissenschaft aufgeklärt wurden, sind die Gegendarstellungen doch in Internet und Literatur verstreut und erzielen kaum eine nennenswerte Reichweite, womit die pseudowissenschaftlichen Thesen in der allgemeinen Wahrnehmung de facto unwidersprochen bleiben.

Dieser Lücke trägt die „Wunderkammer der Kulturgeschichte“ Rechnung. In Form eines wachsenden Nachschlagewerkes versammelt sie eigene Beiträge, in denen ich grenz- bzw. pseudowissenschaftliche Themen erörtere oder den allgemeinen Forschungsstand zusammenfasse, sowie Links zu umfassenden Erörterungen, die bereits von anderen verfasst wurden. Kriterium für die Aufnahme ist vor allem, dass ich bzw. die Autoren verlinkter Quellen den fraglichen Gegenstand überblicken und umfassend diskutieren – die Auswahl überrepräsentiert somit zwangsläufig eng umgrenzte Themen und leicht zu widerlegende Thesen gegenüber komplexeren.

Die Suche nach Außerirdischen, vergessene Hochkulturen, historischen Grundlagen von Mythen etc. widerspricht nicht prinzipiell der wissenschaftlichen Methodik und könnte bisweilen durchaus Forschungspotenzial bieten – doch entsprechen die von der einschlägigen „Grenzwissenschaft“, oft eindeutig Pseudowissenschaft vorgebrachten Theorien und Beweismittel allzu häufig nicht den Standards wissenschaftlichen Arbeitens, womit die vorliegenden Diskussionen doch bei aller theoretischen Vorurteilsfreiheit in der Regel auf Widerlegungen hinauslaufen. Auf der anderen Seite, sollte man meinen, kann jede seriöse Forschung in diesen Themengebieten – ob real oder hypothetisch – von einer Beseitigung solch eindeutiger Irrwege nur profitieren.

Die „Wunderkammer“ wird regelmäßig ergänzt. Anregungen für weitere Themen sowie insbesondere Hinweise auf fundierte wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit diesen sind jederzeit willkommen!

Längere Essays / Eigene Recherchen

Aliens zwischen Bergen – Ein Tag im JungfrauPark Interlaken

A Race of Giants? – Riesenskelette aus Georgia

Eusebius‘ Monsterparade: Ein Zitat auf seiner Reise durch die Jahrtausende

Felsbilder von Tassili

Michael Tellinger und die Anunnaki in Afrika

Monstersärge und Pseudomumien: Kontroversen um ägyptische Stierbestattungen

Der Schwarze Obelisk Salmanassars III.

Buchrezensionen

Andrew Collins: Göbekli Tepe – Die Geburt der Götter

Emil-Heinz Schmitz: Beweisnot – Glanz und Elend der Astronautengötter

Erich von Däniken: Falsch informiert!

Erdogan Ercivan: Verbotene Ägyptologie

Gerhard Gadow: Erinnerungen an die Wirklichkeit

Hans Giffhorn: Wurde Amerika in der Antike entdeckt?

Hans Graeve: Deutsche Geschichte und Ethik. Teil 1: Der Kosmos der Geschichte. 2. Nieder- und Untergänge

Harald Haarmann: Das Rätsel der Donauzivilisation

Heinrich & Ingrid Kusch: Tore zur Unterwelt

Irrtümer & Fälschungen der Archäologie (Ausstellungskatalog)

Jason Mason: Mein Vater war ein MiB

Jason Mason: Mein Vater war ein MiB 2 – Missing Link

J. Douglas Kenyon (Hg.): Die Archäologie-Verschwörung

Luc Bürgin: Geheimakte Archäologie

Marija Gimbutas: Die Zivilisation der Göttin

Markus Pössel: Phantastische Wissenschaft

Michael Tellinger: Die afrikanischen Tempel der Anunnaki

Michael Tellinger: Die Sklavenrasse der Götter

Unsolved Mysteries (Ausstellungskatalog)

Stefan Baumann (Hg.): Fakten & Fiktionen

Legende

Zu den Überblickseiten:

  • „+“ hinter Veröffentlichungsjahr (z.B. Kuban 1999+) bezeichnet spätere Überarbeitungen, letzte Überarbeitung meist auf Seite selbst genannt

Übersicht der Abkürzungen, wie sie in den Quellenangaben der Artikel verwendet werden:

These/Theorie – das oder ein Werk, das die fraglichen Thesen aufbringt – entweder erstmalig oder als weiterer zentraler Schritt in der Entwicklung des Themas

R Rezeption – meist grenzwissenschaftliches Werk, das den fraglichen Sachverhalt zitiert und darstellt, ohne einen umfassenden Überblick zu geben oder wirklich neue Informationen zu liefern (aus Gründen des Umfangs verkürzt wiedergegeben, Vollzitation in der Bibliographie)

Ü Überblick – eine Publikation, die mehr oder weniger den allgemein etablierten und tendenziell unstrittigen Forschungstand wiedergibt (v. a. etwa bei historischen Disputen) bzw. einen Abriss der ganzen Diskussion gibt

Q: Quelle – Alte Schriftzeugnisse oder wissenschaftliche Publikationen, deren Informationen Grundlage der Diskussion sind, so etwa mythische Texte oder Grabungsberichte

GD: Gegendarstellung – Kritik bzw. Widerlegung der Theorien