Steine für Giganten (3/3) – Riesen als Megalithbaumeister?

So stellte sich der Theologe Johan Picardt im Jahr 1660 die Errichtung von Großsteingräbern durch Riesen vor.

Die Idee, dass nur Riesen die großen Steine megalithischer Bauwerke bewegt haben können, ist nicht neu. Bereits die alten Griechen führten die bronzezeitlichen Stadtmauern von Mykene und Tiryns auf die mythischen Kyklopen zurück, weshalb bei Bauwerken aus sehr großen, unregelmäßig geformten Steinen noch immer von „Zyklopenmauern“ gesprochen wird. In hiesigen Breiten zeugen etwa die im Volksmund als „Hünengräber“ bezeichneten Großsteingräber der neolithischen Trichterbecherkultur von der Vorstellung, Riesen hätten diese errichtet. Vergleichbare Überlieferungen finden sich über die Megalithbauwerke vieler Länder – von den Mittelmeerinseln Malta und Sardinien bis zu den Dolmen auf den Golanhöhen, wo bereits die Bibel legendäre Riesenvölker verortete.
Diese Erklärung mag in den Augen der meisten heutigen Menschen abergläubisch erscheinen, leuchtet aber zumindest auf den ersten Blick ein. Doch sind Riesen tatsächlich eine so gute Erklärung für megalithische Bauwerke, deren Errichtung man normalen neolithischen Menschen und ihren damaligen Techniken nicht zutraut? Twietmeyer ist sich sicher:

Einige Prinzipien sind von Natur aus universell. Wer über sechs Meter groß ist und mit einem fünfeinhalb Meter langen Stein hantiert, für den wäre es wohl nicht schwieriger, ihn ins Erdreich zu setzen, als für einen modernen erwachsenen Menschen, einen Betonpfahl für einen Briefkasten aufzustellen. Das stellt die Sache vielleicht etwas zu simpel dar, aber Sie verstehen sicher das Konzept.“

Abhängig von der Größe der Wesen, die vor vielen Jahrtausenden auf der Erde wandelten, ist das Hantieren mit den zum Bau vieler Monumente benutzten Blöcken (Große Pyramide, Stonehenge) funktionell wohl nichts anderes, als wenn ein normaler Mensch einen Standard-Betonblock (20 x 20 x 40 cm) anhebt, wie er beim Hausbau verwendet wird.“

Recht hat er nur mit dem ersten Satz. Einige Prinzipien sind in der Tat von Natur aus universell – ebendiese aber widerlegen die folgenden Aussagen. Tatsächlich steht bereits die hypothetische Existenz von Riesen, erst recht aber ihre Beteiligung bei megalithischen Bauwerken vor einem physikalischen Problem:
Bei einer Verdopplung der Seitenlänge eines Körpers (etwa der Höhe eines Menschen) steigt dessen Masse im Kubik – während ein Würfel mit einer Kantenlänge von 1 m genau 1 m³ Volumen besitzt (1x1x1), sind es bei 2 m bereits 8 m³ (2x2x2), bei 3 m schon 27 m³ (3x3x3). Nehmen wir aus Gründen der mathematischen Einfachheit einen großen Menschen von 2 m Körperhöhe und einem Gewicht von 100 kg an (was gemäß BMI noch „Normalgewicht“, aber bereits knapp an der Grenze zum Übergewicht liegen soll, was auch immer dies bedeutet). Bei gleichen Proportionen hätte dieser Mensch folglich bei einer Größe von 3 m bereits ein Gewicht von 337,5 kg (100 kgx1,5×1,5×1,5), bei einer Größe von 4 m ein Gewicht von 800 kg. Twietmeyer spekuliert über Riesen von 3,70 m bis 5,50 m – letztere hätten bei zuvor genannten Proportionen ein Gewicht von rund 2.080 kg erreicht. Dasselbe gilt selbstverständlich auch für Megalithen, je größer ihre Ausmaße werden.

Was aber hat dies zu tun mit der Fähigkeit von Riesen, große Steine zu bewegen?
Das Problem liegt in der Natur der Muskulatur: Die Muskelkraft ist nicht abhängig von der Masse des Muskels, sondern von der Summe der Querschnitte sämtlicher Muskelfasern. Diese entspricht näherungsweise dem Querschnitt des gesamten Muskels und wird als physiologischer Querschnitt bezeichnet.[1] Der zweidimensionale Querschnitt aber wächst bei verdoppelter Größe eben nicht im Kubik, sondern nur im Quadrat (ein zweidimensionales Quadrat von 2 m Seitenlänge hat eine Fläche von 4 m², der entsprechende Würfel jedoch eine Masse von 8 m³). Dies bedeutet, dass bei selber Statur ein größeres Wesen zwar in absoluten Zahlen stärker, im Verhältnis zu seiner Körpermasse jedoch immer schwächer wird: „Da die Muskelkraft proportional zu der Querschnittsfläche eines Muskels ist, haben kleine Tiere relativ stärkere Muskeln im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht“[2]. Dies ist der Grund, weshalb winzige Ameisen im Verhältnis zu ihrer Körpermasse so viel stärker sind als wir und mühelos das Dreißigfache ihres eigenen Gewichts tragen können.[3] Für eine über sechs Meter große Person wäre es folglich eben nicht dasselbe, einen fünfeinhalb Meter langen Stein zu bewegen, wie für uns, einen dünnen Betonpfahl aufzustellen – sie müsste überproportional stärker sein, um dies zu vollbringen.

Die stärksten Gewichtheber unter uns Menschen vermögen für kurze Zeit über 400 kg zu heben – jedoch nicht weiter als auf Kniehöhe und nur für wenige Sekunden, was für die Errichtung von Monumenten folglich ausscheidet. Zum Vergleich besser geeignet sind also Leistungen hinsichtlich des längeren Bewegens schwerer Steine.
In Húsafell auf Island befindet sich der 186 kg schwere Húsafell-Stein, der bis heute in Wettkämpfen im Gewichtheben genutzt wird. Dem kanadischen Strongman Gregg Ernst gelang es 1992 erstmals, den Stein 70 m weit zu tragen. Gebrochen wurde dieser Rekord erst 2017 von dem Isländer Hafþór Júlíus Björnsson (bekannt als der „reitende Berg“ Gregor Clegane in der Serie Game of Thrones), der den Stein 90 m weit trug.[4] Von einer vergleichbaren Leistung – zwar unter Mühen, doch erfolgreich den Stein anheben und über eine mittlere Distanz bzw. Zeitdauer zu tragen – müsste man auch zum Aufstellen von Megalithen ausgehen. Nennenswert größere Steine könnten von einzelnen Ausnahmeathleten zwar kurzzeitig gehoben, aber kaum sinnvoll transportiert werden.[5] Nehmen wir im Folgenden also die Leistung Björnssons – eines der stärksten Männer unserer Zeit an einem außergewöhnlich schweren Stein – zum Maßstab für eine optimistische Schätzung der Leistung riesischer Megalithbauer.
Hafþór Björnsson ist 2,05 groß und rund 180 kg schwer.[6] Nehmen wir für einen hypothetischen Riesenbaumeister also eine vergleichbare Statur und proportional größere Kraft an. Mit diesem Extrembeispiel wäre somit noch am ehesten das absolute Maximum des Denkbaren gegeben, das die Fähigkeiten eines durchschnittlichen Individuums noch bei weitem übersteigen dürfte. Die überproportionale Muskelmasse könnte freilich den Körperbau spiegeln, den man bei einem Riesen, der ein ungleich höheres Körpergewicht bewegen muss, ohnehin annehmen müsste. Ansonsten ist es höchst unwahrscheinlich, dass Menschen der Bronzezeit mit damaliger Ernährung etc. einen Trainingsstand vergleichbar modernen Bodybuildern erreicht hätten.
Bei einer Größe von 4 m käme ein solcher Bodybuilder-Riese auf ein Gewicht von rund 1.440 kg und könnte einen Stein von 744 kg bewegen. Bei einer Größe von 6 m, wie es Twietmeyer noch ernsthaft in Betracht zieht, käme man auf ein Eigengewicht von 4.860 kg (vergleichbar einem ausgewachsenen afrikanischen Elefantenbullen) und eine bewegbare Last von 1.674 kg. Während also der lebende Björnsson einen Stein von mehr als seinem Eigengewicht bewegen konnte, schafft bei selber Statur der Riese mit doppelter Körpergröße nur noch die Hälfte, bei dreifacher bloß ein Drittel seiner eigenen Körpermasse. Ein solcher Körperbau ist bereits ohne weitere Kraftakte problematisch – die Knochen des Riesen müssten ungleich stabiler gebaut sein, um nicht unter seinem eigenen Körpergewicht (zuzüglich eines zu transportierenden Steins) zu brechen. Dies läge zoologisch im Bereich des Denkbaren[7], würde aber eine solche anatomische Umstrukturierung voraussetzen, dass die hypothetische Riesenrasse kaum noch länger – wie stets von Grenzwissenschaftlern behauptet – zur menschlichen Gattung zählen dürfte. Doch ab von allgemeinen physiologischen Aspekten hypothetischer Riesen: Reicht diese Kraft überhaupt, um Megalithen zu bewegen?

Das Großsteingrab mit dem größten Deckstein in Schleswig-Holstein ist der Brutkamp in Albersdorf. Der Deckstein wiegt 23 Tonnen. Allein um diesen Fels zu bewegen, bräuchte es also 14 Riesen von 6 m Größe und maximal muskulöser Statur – vorausgesetzt, diese könnten den Stein gleichzeitig anpacken und dabei das Maximum ihrer Kraft entfalten.

Der Brutkamp in Albersdorf (Kr. Dithmarschen), verglichen mit anderen Megalithanlagen noch ein relativ bescheidenes Bauwerk. Nicht weniger als 14 Riesen von maximal denkbarer Größe und Kraft bräuchte es, den Deckstein an seinen Platz zu bewegen. (Foto LI)

Die Sandsteinblöcke von Stonehenge wiegen mit bis zu 50 Tonnen sogar doppelt so viel. Mit 5 m Höhe sind sie kleiner als die Riesen selbst und immer noch kleiner als das Beispiel in Twietmeyers Artikel. Nicht weniger als 30 perfekte Riesen müssten einen solchen Stein anpacken, um ihn zu heben und zu bewegen – wesentlich mehr natürlich, wenn man solche mit durchschnittlicher Körperkraft ansetzen würde. Ohne Hilfsmittel zur Kraftverstärkung wie Seile, Flaschenzüge etc. ist es rein mechanisch undenkbar, dass diese den Stein gemeinsam effektiv packen könnten.
Stonehenge markiert in Sachen Megalithen noch keinesfalls das Ende des Spektrums vorgeschichtlicher Megalithen: Manche Monolithen wie ägyptische Obelisken, die große Stele von Aksum (Äthiopien) oder der Menhir von Locmariaquer (Bretagne) erreichen ein Gewicht von über 300 Tonnen. Die Zyklopenmauer von Sacsayhuaman (Peru) besteht aus Steinen von bis zu 200 Tonnen, eine Statue Ramses II. am Ramesseum in Theben (Ägypten) wiegt sogar ganze 1.000 Tonnen. Ganze 180 Riesen von maximaler Größe und Kraft müssten ihre Kräfte bündeln, um nur durch Muskelkraft einen Monolithen von 300 Tonnen zu bewegen.

Diese Berechnungen zeigen nicht, dass hypothetische Riesen nicht in der Lage gewesen wären, megalithische Monumente zu errichten – dies wären sie mit Sicherheit. Vielmehr beweist die Milchmädchenrechnung, dass es selbst Riesen allein kraft ihrer bloßen Muskelkraft nicht möglich gewesen wäre. Sehr wohl hätten Riesen – nimmt man ihre tatsächliche Existenz an – bei solchen Bauprojekten mitwirken und durch ihre übermenschliche Kraft manche Mühe reduzieren können. Jedoch wären auch sie genau wie Menschen auf intelligente Methoden der Kraftübertragung und Aufwandsminimierung angewiesen gewesen: Schlitten und/oder Holzrollen, um Steine mit weitaus weniger beteiligten Arbeitern über Distanzen zu bewegen; Seile, um diese mit mehr Männern zu ziehen, als unmittelbar anpacken könnten; Rampen, um den Stein an einen höher gelegenen Zielpunkt zu befördern; schließlich Kenntnis von Hebelwirkung und anderen physikalischen Kräften, um kraftsparende Bewegungen zu ermöglichen. Wasser konnte genutzt werden, um den Boden vor einem Schlitten zu befeuchten und damit die Reibung zu vermindern, wie es etwa auf einem Relief im Grab des Djehutihotep (Ägypten) zu sehen ist. In vielen Kulturen (so den jungneolithischen Megalithkulturen Mittel- und Nordeuropas wie der Trichterbecherkultur) dürften zudem Rindergespanne zum Ziehen von Steinen eingesetzt worden sein. Dies sind all jene Methoden, die auch die seriöse Wissenschaft für die Errichtung von Megalithmonumenten durch Menschen annimmt.

Relief aus dem Grab des Djehutihotep (12. Dynastie), Deir el Bersha. 172 Arbeiter ziehen eine Statue von ca. 58 Tonnen, andere befeuchten den Boden vor dem Schlitten mit Wasser. (Quelle)

Dass all dies keine bloße Theorie ist, beweisen moderne Versuche: So errichteten Archäologen und Studenten am 14.05.2015 mit prähistorischen Methoden (wenngleich ohne Einsatz von Ochsengespannen) ein Großsteingrab mit einem Deckstein von 4,7 Tonnen auf dem Campus der Universität Kiel.[9] Ein 32 Tonnen schwerer Deckstein wurde in Bougon, Frankreich, bereits 1997 mit wenigen Dutzend Menschen über eine Strecke von 4 km gezogen, nachdem derselbe Versuch bei anderer Technik 1979 noch 200 Helfer erfordert hatte. Und einer der Trilithen von Stonehenge, aus Beton gewichtsgetreu nachgegossen (mit 5 Tonnen schwerem Deckstein), wurde 1990 in der tschechischen Stadt Strakonice durch Einsatz von Seilen und Hebeln (ohne Flaschenzüge) aufgerichtet, wobei zehn Leute drei Tage arbeiteten.[10] Dass sich solche Methoden im Ausmaß fast beliebig steigern lassen, beweist der Fall des größten jemals von Menschen bewegten Felsens: Der Donnerstein, Basis für die bronzene Reiterstatue Zar Peters des Großen auf dem Senatsplatz in St. Petersburg, wiegt nicht weniger als 1.250 Tonnen. Vor der endgültigen Bearbeitung sogar rund 1.500 Tonnen schwer, wurde er 1770 innerhalb von 9 Monaten von 400 Männern vom 22 Kilometer entfernten Lachta nach St. Petersburg befördert. Dabei kamen zwar Spille zur Konzentration der Kraft, jedoch keine Zugtiere oder Maschinen zum Einsatz.[11] Es ist bei intelligenter Anwendung einfacher Mittel also auch für Menschen ohne Unterstützung durch moderne Technologie oder übermenschliche Helfer möglich, gewaltige Megalithen zu bewegen. Gesteht man diese einfachen Mittel aber einer „primitiven“ Kultur nicht zu, so wären auch Riesen keine Lösung des Problems gewesen – selbst bei unrealistischer Größe und Trainingsstand hätte deren Kraft für viele bezeugte Megalithen nicht ausgerecht.
Selbst wenn, wie es sich die Grenzwissenschaftler ausmalen, in der Vorzeit Riesen existiert und bei der Errichtung von Megalithanlagen geholfen hätten, so hätten die Arbeitstechniken nichtsdestotrotz dieselben sein müssen wie ohne sie. Allenfalls hätten die Riesen die Anzahl der nötigen Arbeiter reduziert – ob dies in Anbetracht ihres auch exponentiell größeren Ressourcenverbrauchs aber auch langfristig effizienter gewesen wäre als die Unterhaltung einer größeren Zahl menschlicher Arbeitskräfte, ist eine andere Frage. Die Schlussfolgerung lässt sich folglich simpel zusammenfassen: Gab es Riesen, hätte man trotzdem Technik gebraucht. Gab es aber Technik, so braucht man keine Riesen mehr.
Megalithbauwerke können also ebenso wenig wie die zuvor skizzierten Aspekte als Argumente für die Annahme einer früheren Riesenrasse herhalten.

Rekonstruiertes Ganggrab an der Uni Kiel. Den Deckstein hätte selbst der stärkste Riese nicht anheben können – Studenten mit der richtigen Technik dagegen schafften die Errichtung (Foto LI).

Rekonstruiertes Ganggrab an der Uni Kiel. Den Deckstein hätte selbst der stärkste Riese nicht anheben können – Studenten mit der richtigen Technik dagegen schafften die Errichtung (Foto LI).

Fazit

Der Artikel von Ted Twietmeyer steht nur exemplarisch für ein ganzes Genre vulgär-archäologischer Parawissenschaft, die sich durch ignorante Unkenntnis realer Zusammenhänge auszeichnet. Aus der oberflächlichen Betrachtung antiker Befunde werden gewagte Thesen festgemacht, die bereits mit nur wenig tiefer gehenden Sachkenntnissen und logischen Überlegungen nicht mehr vereinbar sind: Hammersteine, die aufgrund ihrer Bearbeitung nicht zum Einsatz vergleichbar modernen Hämmern geeignet waren, werden in Wort und Bild selbstverständlich als solche dargestellt, eine auf der Hand liegende alternative Anwendung nicht erwogen. Mesopotamische Bildzeugnisse werden aus ihrem Kontext gerissen und sensationell falsch betitelt, um oberflächliche Parallelen zu grenzwissenschaftlichen Topoi zu generieren. Die Argumentation hinsichtlich der Megalithen schließlich scheitert an den simplen Gesetzen der Physik.
Mag das altbekannte Motiv riesischer Megalithbauer vielleicht noch mit volkstümlichen Legenden konform gehen, erreicht doch die zweite Annahme Twietmeyers fast den Rang von Satire: Ihm zufolge „müssen die Arbeiter in der Kupfermine Riesen gewesen sein“. Tatsächlich sind viele Tunnel der Great-Orme-Mine extrem schmal, teilweise nur 20 cm breit – kaum zugänglich für normalgroße Erwachsene, unmöglich für noch größere Individuen. Allein die für ihre Ausmaße nötige Vergrößerung der Stollen hätte den Zugewinn an Arbeitskraft zunichte gemacht. Funde besonders kleiner Werkzeuge in diesen schmalen Bereichen der Great-Orme-Mine legen vielmehr nahe, dass man bereits in der Bronzezeit bevorzugt kleine Erwachsene oder Kinder zur Minenarbeit einsetzte, wie man es auch aus jüngerer Vergangenheit kennt.[12] Riesen wären aus offensichtlichen Gründen die letzten Personen gewesen, die man im Bergbau beschäftigt hätte.
Nicht umsonst haben Mythen und Sagen längst mit ganz anderem Ergebnis das Bild einer idealen Bergbaurasse geprägt: Es sind nicht Riesen, sondern Zwerge.

 

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Artikel als PDF: WK.LI_2020_Steine für Giganten

Quellen

[1] https://flexikon.doccheck.com/de/Physiologischer_Querschnitt

[2] https://www.tagesspiegel.de/wissen/aha-warum-koennen-ameisen-so-viel-tragen/1331970.html

[3] Ebd.

[4] https://en.wikipedia.org/wiki/Húsafell_Stone

[5] Am 2. Mai 2020 hob Björnsson als erster Mensch 501 kg im Kreuzheben auf die Knie – dies jedoch nur mühsam und für wenige Augenblicke, was für Bauvorhaben wertlos wäre.
Quelle: https://www.reuters.com/article/us-weightlifting-deadlift-bjornsson/weightlifting-the-mountain-bjornsson-deadlifts-501-kg-to-set-world-record-idUSKBN22E0R1

[6] https://www.gq.com/story/game-of-thrones-the-mountain-workout

[7] Dass zweibeinige Landwirbeltiere prinzipiell einen für das Gewicht von mehreren Tonnen geeigneten Körperbau entwickeln können, beweisen prähistorische Raubdinosaurier (Theropoden) wie der Tyrannosaurus.

[8] Umzeichnung von Sir John Gardner Wilkinson (Wikimedia Commons, gemeinfrei).

[9] https://mysteria3000.de/magazin/ganggrab-an-der-uni-kiel-errichtet/

[10] Uta von Freden / Siegmar von Schnurbein (Hg.): Spuren der Jahrtausende. Archäologie und Geschichte in Deutschland. Theiss, Stuttgart 2002, 142.

[11] A. de Rochas: Transport du Pedestal de la Statue de Pierre le Grand A Saint-Pétersbourg. La Nature 470 (1882), 347-351.

[12] James 2016, 79.

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