Wunderkammer der Kulturgeschichte

 

Lexikon

Alle Artikel von A bis Z

Legende / Bibliographie

Fundstellen, Objekte und Theorien nach:

Kontinent: Europa / Afrika / Asien / Nordamerika / Süd- und Mittelamerika

Typ: Artefakte / Monumente / Reliefs & Inschriften / Menschenreste / Mythen & Sagen / Völker / Personen

Hintergrund: Prä-Astronautik / Diffusionismus / Kreationismus

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Fossiler Menschenfinger aus der Kreidezeit

Meister-Abdruck

Meganthropus

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Über das Projekt

Könnte es einst eine Rasse von Riesen gegeben haben? Wer war außer den Wikingern (und den Indianern) noch alles vor Kolumbus in Amerika? Und woher wissen wir eigentlich, dass Cheops die Pyramide gebaut hat?
Über die menschliche Vorzeit existieren reihenweise Behauptungen und Theorien, die im Widerstreit stehen mit den konventionellen Lehren der Wissenschaft. Kreationisten versuchen mit kuriosen Funden die Evolution zu widerlegen, Nationalisten die Überlegenheit eines Volkes zu beweisen und „Millionen Menschen auf der ganzen Welt glauben, dass wir in der Vergangenheit von Außerirdischen besucht wurden“ (Zitat Ancient Aliens). Manche Legende hat sich als Wahrheit herausgestellt – Troja und Rungholt wurden ausgegraben, die Wikinger waren tatsächlich in Amerika. Viele mehr wurden durch die Wissenschaft widerlegt – die Michigan-Relikte sind Fälschungen, Tiahuanaco wurde wirklich mit Steinwerkzeugen errichtet und die Denisova-Menschen waren doch keine Riesen. Einige wenige schließlich bleiben bis heute rätselhaft – noch immer etwa hat niemand eine Erklärung für die „Karrenspuren“ von Malta gefunden.
Für Laien sind derartige Theorien und ihre Beweismittel oft auf den ersten Blick glaubwürdig und kaum zu überprüfen, umso mehr, da die einschlägigen Publikationen die Argumente der Gegenseite oft verschweigen. Und obgleich zahlreiche scheinbare Mysterien längst von der Wissenschaft aufgeklärt wurden, erzielen solche Gegendarstellungen doch keine nennenswerte Reichweite und die Thesen bleiben de facto unwidersprochen in der öffentlichen Wahrnehmung.

Dieser Lücke trägt die „Wunderkammer der Kulturgeschichte“ Rechnung. In Form eines enzyklopädischen Nachschlagewerkes sollen nach und nach immer mehr Beweismittel der Grenz- und Pseudowissenschaften aufgearbeitet und allgemeinverständlich dem Stand der Forschung gegenübergestellt werden. Bei allem theoretischen Anspruch auf Vorurteilsfreiheit läuft dies doch in der Regel auf eine Widerlegung hinaus. Das Rückgrat der Wissenschaft ist die kritische Überprüfung – was widerlegt werden kann, ist zu widerlegen, und erst die Überprüfung mit positivem Ergebnis adelt eine neue Theorie. So mag dieses Lexikon jeden Interessierten über all die vielen erwiesenen Irrtümer und Fehldarstellungen aufklären, die noch immer in vielen Publikationen weiter kursieren, und dem Unentschlossenen als kritisches Nachschlagewerk zur Verfügung stehen. Profitieren können auch nicht zuletzt die Vertreter unkonventioneller Theorien – schließlich kann jede seriöse Suche nach Außerirdischen, verschwundenen Völkern und anderen Rätseln erst dann erfolgversprechend sein, wenn sie nicht länger durch einen Wust von Fakes und Fehlinterpretationen behindert wird.

Das Lexikon wird regelmäßig ergänzt. Anregungen für weitere Themen sowie insbesondere Hinweise auf fundierte wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit diesen sind jederzeit willkommen!

 

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Buchrezensionen

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Emil-Heinz Schmitz: Beweisnot – Glanz und Elend der Astronautengötter

Erich von Däniken: Falsch informiert!

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Jason Mason: Mein Vater war ein MiB 2 – Missing Link

J. Douglas Kenyon (Hg.): Die Archäologie-Verschwörung

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Unsolved Mysteries (Ausstellungskatalog)

Stefan Baumann (Hg.): Fakten & Fiktionen