Eusebius‘ Monsterparade – Ein Zitat auf seiner Reise durch die Jahrtausende

„Und es waren daselbst gewisse andere Untiere,von denen ein Teil selbsterzeugte waren, und mit lebenerzeugenden Formen ausgestattete; und sie hätten erzeugt Menschen, doppeltbeflügelte; dazu auch andere mit vier Flügeln und zwei Gesichtern und einem Leib und zwei Köpfen, Frauen- und Männer(köpfen), und zwei Naturen, männlichen und weiblichen; weiter noch andere Menschen, mit Schenkeln von Ziegen und Hörnern am Kopfe; noch andere, pferdefüßige; und andere von Pferdegestalt an der Hinterseite und Menschen(gestalt) an der Vorderseite, welche der Hippokentauren Formen haben; erzeugt hätten sie auch Stiere, menschenköpfige, und Hunde, vierleibige, deren Schweife nach Art der Fischschwänze rückseits aus den Hinterteilen hervorliefen; auch Pferde mit Hundeköpfen;und Menschen sowie noch andere Ungeheuer, pferdeköpfige und menschenleibige und nach Art der Fische beschwänzte; dazu weiter auch allerlei drachenförmige Unwesen; und Fische und Reptilien und Schlangen und eine Menge von Wunderwesen,mannigfaltig gearteten und untereinander verschieden geformten, deren Bilder sie im Tempel des Belos eins neben dem andern dargestellt aufbewahrten.“

Es sind schauderhafte Kreaturen, von denen der spätantike Historiker Eusebius von Caesarea da berichtet. Kann diese Auflistung womöglich ein Beweis sein für die Existenz grotesker Mischwesen in grauer Vorzeit, wie Erich von Däniken spekuliert? Immer wieder nennen grenzwissenschaftliche Autoren die Worte Eusebius‘ als Beispiel für Genmanipulationen durch Außerirdische – meist in direkter Verbindung mit dem Serapeum von Sakkara und den rätselhaften Funden dort (siehe meinen Aufsatz darüber). Ich bin den Ursprüngen dieses Zitates in Form eines Essays auf die Spur gegangen – mit bemerkenswerten Ergebnissen.